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Gemeinderat, 22. Sitzung vom 26.06.2007, Wörtliches Protokoll  -  Seite 47 von 118

 

Universitäten für Wien.

 

Der Ball liegt nun eigentlich beim Minister für Wissenschaft und Forschung, von dem man allerdings diesbezüglich schon länger nichts mehr gehört hat. Hilfreich für den Universitätsstandort Wien wäre es, die zukünftigen Kompetenzen der Universitäten rasch zu klären, zum Beispiel bei dem eigenen Entscheidungsspielraum, der den Universitäten zusteht, gerade wenn es um Standortentscheidungen geht. Da würde ich mir seitens des Wissenschaftsministers durchaus mehr Krähen und weniger Schweigen erwarten.

 

Innovativ arbeitet auch die Stadtvermessung, die MA 41. Wien aus der Vogelperspektive ist nun ein neues Stadtplan-Service, das so genannte Orthofoto. Ab sofort ist auf wien.at die Auswahl und Ansicht farbiger Luftbildpläne möglich - vorbildlich für viele, viele andere Städte unserer Erde. Wien-Fans können nun Sehenswürdigkeiten, Bahnhöfe, Parkanlagen, Gemeindebauten und vieles mehr als faszinierende Luftbilder betrachten, und das im Internet, also auch unsere Freunde aus dem Ausland, die immer wieder als Touristen nach Wien kommen. Das wird die Attraktivität Wiens sicher weiter erhöhen und auch zum Tourismus in dieser Stadt, der eine wesentliche Lebensgrundlage ist, beitragen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren! Die Arbeit der Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr präsentiert sich zukunftsorientiert. Sie präsentiert sich innovativ und effizient, sie präsentiert sich bürgernah und umsetzungsorientiert. Diese erfolgreiche Ausrichtung ist auch das Verdienst von StR Rudi Schicker. Herzlichen Dank auch an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtratsbüro, die die Arbeit des Gemeinderatsausschusses Stadtentwicklung und Verkehr sehr engagiert begleiten!

 

Bedanken möchte ich mich abschließend sehr herzlich bei allen Leitern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Magistratsabteilungen der Geschäftsgruppe, die unsere Leitlinie „Europäisch denken, regional handeln und Wien entwickeln" durchdacht haben und engagiert ausarbeiten und in die Wirklichkeit umsetzen. - Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall bei der SPÖ.)

 

Vorsitzender GR Dr Wolfgang Ulm: Zum Wort gemeldet ist Herr GR Mag Chorherr. - Bitte.

 

GR Mag Christoph Chorherr (Grüner Klub im Rathaus): Meine Damen und Herren!

 

Ich möchte mich dem Dank anschließen. Ich danke Herrn Troch für seine umfassende, breite Rede, und ich bedanke mich bei StR Schicker, dass er da hinten sitzt und sich das alles anhört. (Heiterkeit bei den GRÜNEN.) Ich danke allen Abgeordneten, dass sie hier sind. Ich danke der leeren Galerie, dass Sie zu Hause geblieben sind, denn Sie haben etwas Gutes getan. (GR Kurth-Bodo Blind: Ich danke auch!) Speziell bedanke ich mich bei Herrn Blind, dass er hier ist und uns immer wieder erfreut, auch zu nächtlicher Stunde. (GR Kurth-Bodo Blind: Jetzt brauchen Sie nur noch ...! Herr Kollege, immer tragen Sie das gleiche ...!)

 

Nein, darüber habe ich gestern schon geredet. Heute ist es etwas kühler gewesen. Das Leiberl, auf das ich so einen Aufdruck mache, gibt es nur ab 30 Grad. Unter 30 Grad, bitte ... (Heiterkeit bei den GRÜNEN.) Ja, so ist das. (StR Johann Herzog: Aber gestern Nacht nicht mehr!)

 

Ich möchte die verbleibenden 14 Minuten für eine einzige Idee ventilieren und nutzen und einen Antrag einbringen, gemeinsam mit Herrn Karlheinz Hora, bei dem ich mich auch herzlich bedanken möchte für die gute Zusammenarbeit. Ich danke auch noch einmal dem StR Schicker, dass er diesen Antrag, glaube ich, mit Wohlgefallen entgegennimmt. Man muss einmal nett sein zu allen Menschen, das erfreut alle. (Heiterkeit bei den GRÜNEN.)

 

Dieser Antrag betrifft weitere Bike-City-Pilotprojekte. Ich finde es interessant, dass es bei der GESIBA, die das erste Bike-City-Projekt gemacht hat, das wir hier durchaus kontrovers diskutiert haben, für 66 Wohnungen mit Stand letzter Woche 4 400 Voranmeldungen gegeben hat. Das zeigt ... (GR Karlheinz Hora: 99 Wohnungen, Kollege Chorherr!) 99 Wohnungen - gut, ich bilde mir ein, da ist das Projekt ... Aber Herr Hora weiß das genau.

 

Wenn es für 99 Wohnungen 4 400 Voranmeldungen gibt, zeigt sich, dass es für innerstädtische Verkehrsprojekte, die versuchen, auch einen anderen Touch in die Verkehrsmittelwahl zu geben - in dem Fall auch den Radverkehr -, eine ungeheure Nachfrage gibt. Da sollten wir mehr davon machen. Es gibt verschiedene Bauträger, die sich dafür interessieren.

 

Deswegen möchte ich diesen Antrag einbringen. Damit sich dann alle bei mir bedanken, werde ich ihn jetzt nicht vorlesen, sondern nur den zentralen Satz: Dass die Stadt Wien sich dafür ausspricht, dass weitere Pilotprojekte errichtet werden und hier ein Vorschlag gemacht wird, nach welchen Kriterien das zu beurteilen ist. Diesen Antrag möchte ich einbringen, weil ich glaube, dass derartige Projekte die Stadt Wien weiterbringen. - Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit. (Beifall bei den GRÜNEN.)

 

Vorsitzender GR Dr Wolfgang Ulm: Zum Wort gemeldet ist Herr GR Hoch. - Bitte.

 

GR Alfred Hoch (ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien): Sehr geehrter Herr Vorsitzender! Sehr geehrter Herr Stadtrat! Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Nach der epochalen Rede des Kollegen Troch und den Danksagungen des Kollegen Chorherr komme ich jetzt wieder ein bisschen zu einer Oppositionsarbeit in diesem Haus. (Danke-Rufe bei den GRÜNEN.) - Bitte!

 

Ich glaube, es wurde in dieser Debatte schon einiges gesagt und möchte diese Rechnungsabschlussdebatte dazu nutzen, mich mit den verschiedenen Gesichtern und Ebenen des Stadtplanressorts zu befassen. (GR Karl Dampier: Wahre Opposition!) Ich denke, dass gerade das Jahr 2006, über das wir hier debattieren, sehr gute Einblicke in die verschiedensten Wesenszüge des Ressorts und des dafür verantwortlichen Stadtrats gegeben hat.

 

Sehr geehrte Damen und Herren! Beginnen möchte ich mit der PR-Ebene und dem PR-Gesicht der Stadtplanung. Wie wir alle wissen, vergeht keine Woche, in der

 

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