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Gemeinderat, 32. Sitzung vom 14.12.2012, Wörtliches Protokoll  -  Seite 107 von 133

 

Eine diesbezügliche Strukturdebatte wurde vor ganz langer Zeit – schon lang vor meiner Zeit und der meisten, die hier anwesend sind – hier in diesem Haus geführt, und ich glaube, es ist eine gute beziehungsweise die optimale Form hiefür gewählt.

 

Die Vereine, die hier tätig sind, sind in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig. Und gerade zum vorher so kritisierten Verein Bassena Stuwerviertel möchte ich noch ausführen, dass dort sehr gut ausgebildete PädagogInnen zum Beispiel auch im Bereich der Lernhilfe tätig sind und den Jugendlichen, wenn sie ihre Hausaufgaben machen oder für die Schule lernen, Unterstützung bieten. Sie sind auch im Bereich der Berufsorientierung tätig. Sie sind im Bereich der Kreativ- und Medienarbeit tätig und bringen auch medienpädagogische Projekte ein, um den Jugendlichen auch das Rüstzeug zu geben, in diesem Bereich tätig zu sein. Sie sind außerdem auch im Bereich der gesunden Ernährung, des Sports, der Bewegung tätig, und all das sind Punkte, die Ihnen sonst sehr wichtig sind und hier auch auf der Tagesordnung stehen.

 

Das Konzept für das Jahr 2013 ist sehr umfassend und vielseitig, und darüber ist auf vielen Seiten zu lesen. – Ich denke, es gibt inhaltlich für die sechs PädagogInnen, die dort tätig sind, sehr viel zu tun, und aus meiner Sicht muss man das unbedingt unterstützen.

 

Ich darf auf den Verein Forum Wien Arena eingehen, der auch sehr vielfältige Kulturprojekte macht. Dieser ist ja aus der Historie einer Kulturinitiative entstanden. Hier werden sehr viele Kooperationsprojekte mit dem ORF mit Kulturschaffenden auch aus dem Wissenschaftsbereich durchgeführt. Künstlerinnern und Künstler sind teilweise auch ausbildend tätig, und AutorInnen, KomponistInnen und so weiter führen mit den Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren, ohne natürlich Kosten zu verrechnen, die dabei anfallen, Projekte in diesem Bereich durch. Ich denke, auch das ist eine sehr wichtige und sinnvolle Aufgabe.

 

Weiters haben wir einen sehr bedeutenden und, wie ich glaube, von den Wiener Kindern auch sehr geschätzten Verein auf der Tagesordnung, nämlich den Verein wienXtra, und wenn man sich mit dessen Tätigkeit ein bisschen näher auseinandersetzt, dann sieht man, wie vielfältig die Kinder- und Jugendarbeit ist. Den Holli Knolli werden Sie ja alle kennen, er ist ein Maskottchen, das schon Generationen von Kindern in dieser Stadt begleitet hat.

 

wienXtra bietet neben der Kinder- und Jugend-Info, einer wirklichen Servicestelle für Kinder und Jugendliche und ihre Familien, auch ein sehr wichtiges Ausbildungszentrum, das Institut für Freizeitpädagogik, das MultiplikatorInnen und alle auszubildenden freizeitpädagogischen MitarbeiterInnen in diesem Bereich gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule und in Kooperation mit vielen pädagogischen Einrichtungen ausbildet.

 

Zu nennen sind außerdem natürlich das Ferienspiel und die Familientage, die von hunderttausenden von Kindern in dieser Stadt, aber darüber hinaus auch von jenen, die in den benachbarten Bundesländern zu Hause sind und in die Stadt kommen, genutzt werden, und die Eltern und die Großeltern sind sehr begeistert, dass es dieses Angebot schon seit sehr langer Zeit in Wien gibt.

 

Ich möchte auch auf den bereits genannten Kultur- und Sportverein der Wiener Berufsschulen eingehen. Dieser Verein liegt mir besonders am Herzen, weil ich mich in diesen Verein früher gemeinsam mit vielen KollegInnen aus der Berufsschule, aber auch aus diesem Haus inhaltlich einbringen durfte. Es ist spannend: Immer dann, wenn eine Fraktion in einen Verein eingebunden ist, ist alles super. Alle, die dort jemals operativ tätig waren oder in einem Vereinsvorstand diskutieren durften, wissen das, und das gilt auch für diesen Verein: Es geht dort eigentlich nie um Parteipolitik, auch nicht bei den anderen Kolleginnen und Kollegen, sondern immer um das Wohl im Sinne der Kinder und Jugendlichen.

 

Auch der Kulturverein für die Berufsschulen hat ein umfassendes Konzept vorgelegt. Es geht natürlich um Sportaktivitäten, es geht um Kulturaktivitäten, und es geht darum, den Jugendlichen in den Kommunikationszentren, die an den einzelnen Standorten ganz bedeutend sind, auch Beratung anzubieten und Hilfestellung zu geben. Viele Jugendliche kommen mit ganz unterschiedlichen Problemen in diese Jugendzentren und Kommunikationszentren und werden dort, angefangen von schulischen Problemlagen bis hin zu Wohnungssuche, Arbeitsrecht, Freizeit- und Familienproblemen et cetera umfassend beraten.

 

Sie sehen also: Das ist ein großes Angebot, das inzwischen allerdings nicht mehr ganz so viele hier zu interessieren scheint, denn es wird viel getratscht, aber das ist mir persönlich ohnedies egal. Ich würde mir wünschen, dass wir zukünftig mehr über die Inhalte, die dem einen oder anderen doch nicht gefallen oder die jemand verändert haben möchte, diskutieren, wenn wir über die außerschulische Kinder- und Jugendarbeit reden. Ich würde mir wünschen, dass wir zukünftig wieder ein entsprechendes Niveau erreichen und dass solche Dinge, wie ich sie vorher erwähnt habe, nicht notwendig sind. Ich bitte Sie um Zustimmung zu diesen sehr wichtigen Subventionen. – Danke. (Beifall bei SPÖ und GRÜNEN.)

 

Vorsitzende GRin Dr Monika Vana: Wir kommen nun zur Abstimmung,20.09.26 die wir getrennt durchführen.

 

Ich bitte jene Damen und Herren des Gemeinderates, die der Postnummer 24 ihre Zustimmung erteilen wollen, um ein Zeichen mit der Hand. – Dies ist mehrstimmig mit den Stimmen von SPÖ, GRÜNEN und ÖVP angenommen.

 

Wir kommen nun zur Abstimmung über die Postnummer 26. Ich bitte jene Damen und Herren des Gemeinderates, die der Postnummer 26 ihre Zustimmung erteilen wollen, um ein Zeichen mit der Hand. – Dies ist mehrstimmig mit den Stimmen von GRÜNEN, SPÖ und ÖVP angenommen.

 

Ich bitte nun jene Damen und Herren des Gemeinderates, die der Postnummer 28 ihre Zustimmung erteilen wollen, um ein Zeichen mit der Hand. – Dies ist mehrstimmig mit den Stimmen von SPÖ, GRÜNEN und ÖVP angenommen.

 

Wir kommen nun zur Abstimmung über Postnummer 29. Ich bitte jene Damen und Herren des Gemeindera

 

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